Ethische Grundsätze

1. Einführung
Premier Clothing Ltd ("Premier") bemüht sich, Geschäfte nach strengsten ethischen Normen und Umweltnormen abzuwickeln und gleichgesinnte Hersteller in Anspruch zu nehmen. Premier verfügt über seinen eigenen ausführlichen Verhaltenskodex, der ein integraler Bestandteil seiner Geschäftstätigkeit ist und an den sich auch alle Zulieferer und deren Bezugsquellen halten müssen. Der Premier-Verhaltenskodex beruht auf derzeitiger bester Praxis im Hinblick auf Beschäftigungsethik, Arbeitsschutz- und Umweltpraxis; wenn daher ein Kunde unsere Waren kauft, weiß er, dass sie unter annehmbaren Bedingungen hergestellt wurden. Das heißt, dass die Waren wie folgt hergestellt werden müssen:
  • rechtmäßig, durch fairen und redlichen Umgang;
  • ohne Ausbeutung der Sie herstellenden Personen;
  • unter angemessenen Arbeitsbedingungen;
  • unter Reduzierung der Umweltauswirkung während Produktion und Transport.
Premier hat das Recht, Audits und Stichproben entweder selbst oder über Dritte auf dem Anwesen ohne deren vorheriges Wissen durchzuführen, um sich davon zu überzeugen, dass sie sich auf angemessene Weise verhalten.

2. Beschäftigung
Alle Zulieferer müssen sich an die örtlichen Gesetze halten, was Bedingungen wie Mindestlöhne, Arbeitszeiten, Überstunden und Abzüge angeht. Oder, falls feststellbar, den üblichen Industrielohn für die Art der anfallenden Arbeit. (International Labour Organisation (ILO) Konvention 1, 26, 95, 131 und Empfehlung 85).

3. Beschäftigung von Kindern
Premier billigt nicht die Benutzung von Kinderarbeit, und unsere Zulieferer dürfen keine Kinder beschäftigen, mit Ausnahme von ILO-Konvention 138 und Empfehlung 148, worin ein Kind als eine Person definiert ist, die weniger als 15 Jahre alt ist. Premier unterstützt jedoch legitime, gesetzliche verankerte Arbeit durch Auszubildende und im Zusammenhang mit der Bildung, solange das Kind nicht ausgebeutet wird, keine Gefahr für die Gesundheit, Bildung und Entwicklung des Kindes besteht und die Genehmigung durch die Eltern des Kindes vorliegt. (Artikel 32 der UN-Konvention zum Recht des Kindes).

4. Zwangsarbeit
Zwangsarbeit, ob in Form von Gefängnisarbeit, Schuldknechtschaft oder unvergüteter Arbeit, wird nicht benutzt. Personen werden nicht durch Androhung einer Strafe zur Arbeit für unsere Zulieferer gezwungen. (ILO-Konventionen 29 und 105).

5. Disziplinarische Maßnahmen
Jeder Arbeitnehmer muss mit Respekt und Würde behandelt werden. Kein Arbeitnehmer wird mit drohendem Verhalten, körperlicher Züchtigung oder jeglicher Form von seelischer oder verbaler Misshandlung bedroht.

6. Nichtdiskriminierung
Premier-Zulieferer beschäftigen und behandeln all ihre Arbeitnehmer fair und ohne Diskriminierung. (ILO-Konvention 111 und Empfehlung 111.) Dies versteht sich ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Rasse, Religion oder Behinderung.

7. Vereinigungsfreiheit
Zulieferer erkennen an, dass Arbeitnehmer das Recht haben, sich – auch gewerkschaftlich – jeder Organisation anzuschließen, die im jeweiligen Land legal ist.

8. Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen
Alle Premier-Zulieferer stellen einen sicheren Arbeitsplatz bereit, wobei alle örtlichen Gesetze in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Wohlergehen am Arbeitsplatz befolgt werden. Dies bedeutet:
  • es wird jede Anstrengung unternommen, Unfälle oder Verletzungen zu verhüten;
  • es werden Arbeitsschutzverfahren implementiert, und Arbeitnehmer werden regelmäßig geschult und darauf geprüft, was in bestimmten Situationen zu tun ist;
  • es ist stets ausreichende Beleuchtung und Lüftung vorhanden;
  • sauberes Trinkwasser ist stets verfügbar.
  9. Umwelt
Premier entwickelt seine Umweltpraxis weiter – dies bezieht sich auf die Herstellung von Kleidungsstücken, die Auswahl der verwendeten Gewebe und das Premier-Arbeitsumfeld. Wichtige Beispiele für diese Verfahren sind:

9.1 Kleidungsstückherstellung
Alle Unternehmen gehen mit der allgemeinen EU-Produktsicherheitsrichtlinie 2001/95 EG konform. Premier arbeitet darauf hin, dass alle Zulieferer die Anforderungen der Azofarbstoffe-Richtlinie und Nickel-Richtlinien erfüllen, was heißt, dass keine gefährlichen Stoffe und Zubereitungen bei der Herstellung irgendwelcher seiner Kleidungsstücke verwendet werden. Premier arbeitet ständig daran, Gewebeabfälle bei Produktionsabläufen zu minimieren.

9.2 Gewebe
Premier verwendet – in einigen seiner Kleidungsstücke – Klopman-Gewebe, die der „Eco-label“-Norm der EU entsprechen. Dies bedeutet, dass all diese Produkte auf umweltgerechte und nachhaltige Weise hergestellt wurden. Alle bei der Herstellung des Premier Klopman-Sortiments anfallenden flüssigen Nebenprodukte werden neutralisiert, bevor sie in eine betriebseigene Abwasserbehandlungsanlage eingeleitet werden, und nach Möglichkeit wird Wasser recyclet. Premier arbeitet darauf hin, dass das gesamte Sortiment der Öko-Tex Norm 100 „Textiles Vertrauen“ entspricht – sie fördert die Verwendung von umweltfreundlichen Materialien und Herstellungsverfahren. Dadurch wird auch Konformität mit der europäischen Richtlinie über Azofarbstoffe gewährleistet.

9.3 Die Azofarbstoffe-Richtlinie der EU (2002/61/EG), und spätere Änderungen
Diese Richtlinie erfasst jene Azofarbstoffe, die in karzinogene Arylamine abbaubar sind, und trifft auf Textilien und Leder zu, die in fertigen Artikeln oder ihren gefärbten Teilen verwendet werden, die mit der menschlichen Haut oder Mundhöhle in direkten und längeren Kontakt kommen können.

Die neue Richtlinie implementierende Landesgesetze beschränken Azofarbmittel (-farbstoffe) in Textilien und Leder, wobei die gegenwärtige Beschränkung in Deutschland, Österreich und den Niederlanden ersetzt wird. (Die deutschen und österreichischen Anforderungen betr. Azopigmente bleiben bestehen, weil sie nicht unter diese Richtlinie fallen.)

Die Anforderungen der Richtlinie werden durch Gewerbeaufsichtsämter durchgesetzt, die erwarten, dass der Einzelhändler und die Lieferkette gebührende Sorgfalt in Bezug auf Durchsetzung der Anforderungen ihrerseits nachweisen können. Ihre Erwartungen können über den Papierweg hinaus gehen und die Anforderung beinhalten, dass zufällige Stichproben am eigentlichen Produkt durchgeführt werden.

Im Rahmen unserer geschäftlichen Arbeit führen wir stets ein vollständiges Fabrikaudit durch, und jeder, der mit uns zusammenarbeitet, muss sich an den ausführlichen Wombat-Verhaltenskodex halten, der ein integraler Bestandteil seiner Geschäftstätigkeit ist und an den sich auch alle Zulieferer und deren Bezugsquellen halten müssen. Der Wombat-Verhaltenskodex beruht auf derzeitiger bester Praxis im Hinblick auf Beschäftigungsethik, Arbeitsschutz- und Umweltpraxis. Hierzu gehört die Bestätigung der Konformität mit der EU-eigenen Azofarbstoffe-Richtlinie 2001/61/EG; wenn daher ein Kunde unsere Waren kauft, weiß er, dass sie unter annehmbaren Bedingungen hergestellt wurden. Das heißt, dass die Waren wie folgt hergestellt werden müssen:
  • rechtmäßig, durch fairen und redlichen Umgang;
  • ohne Ausbeutung der Sie herstellenden Personen;
  • unter Reduzierung der Umweltauswirkung während Produktion und Transport;
  • Alle Farbstoffe erfüllen EU-Vorschriften in Bezug auf schädliche Farbstoffe.
9.4 Recycling in der Zentrale
  • Toner-Kassetten aus Laserdruckern werden zwecks Recycling an den Hersteller zurückgegeben
  • Alle Pappabfälle aus dem Lager werden recyclet
  • Premier arbeitet darauf hin, dass all seine Kunststofftaschen recyclebare Logos tragen
  • Nach Möglichkeit werden umweltfreundliche Büro-Verbrauchsartikel verwendet
  • Sammelstelle, an der das Büropersonal Papier recyclen kann
  • E-Mail ist die von uns bevorzugte Kommunikationsmethode, um den Papierverbrauch zu reduzieren
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